Rückblick 2011

Bericht über die Vereinsaktivitäten im Jahr 2011

 

„Mit einer Sommerexcursion politische Beschlüsse erklären“ oder „FWG versteht ihre Excursion als Kommunalpolitik von unten“, so kündigte die Glocke unsere Neuheit im Vereinsprogramm an. Genau das war Sinn und Zweck dieser Veranstaltung, zu der wir uns am Freitag, dem 17. Juni letzten Jahres mit dem Fahrrad auf den Weg gemacht hatten. Allen Interessierten sollte vor Ort die Entscheidungen der Politik nahegebracht werden. Der Zeitungsartikel, der über Entschlüsse und Vorhaben des Rates berichtet, kann mir keine Antworten auf meine Fragen geben, aber die Ratsmitglieder, die diese Entscheidungen getroffen haben, die kann ich fragen, was sie sich davon erwarten, oder ob das Investitionsvolumen nicht viel zu groß für Beelen ist. So wurde zum Beispiel die Leichenhalle besichtigt, die nach dem Willen des Rates durch entsprechende Umbaumaßnahmen würdevolle Abschiedsräume erhalten sollte. Oder der Alexe-Hegemann-Kindergarten, der aufgestockt wird, damit in Zukunft ausreichend Platz für die U-3-Betreuung vorhanden ist. Mit dem Rad wurden die verschiedenen Standorte angefahren und der Abschluss fand bei einem kühlen Bier und einer Bratwurst vom Grill im Haus Heuer statt. Bei dieser Gelegenheit konnte sich jeder auch dort ein Bild machen, wie weit die Renovierungsarbeiten fortgeschritten waren.

 

„Remondis“ knapp vor „Sieben Zwerge“ lautete die Überschrift des Artikels, der nach unserem Beachvolleyballturnier in der Glocke erschien. Die 11 teilnehmenden Mannschaften boten den Zuschauern wieder spannende und faire Spiele. Auch das Wetter spielte mit, obwohl es morgens beim Aufbauen noch stark nach Regen ausgesehen hatte.

 

„Nur die Besichtigung eine trockene Angelegenheit“; ja so war das bei unserer Pättkestour mit Besichtigung der Firma Rippert in Clarholz im September. Auf dem Hinweg hatten wir noch Glück, aber kurz nach unserer Ankunft fing es an zu regnen. Zuerst störte uns das wenig, in den Hallen und Büroräumen war es ja trocken und auch die Mittagspause konnte ganz gemütlich verbracht werden. Es waren genügend Bierzeltgarnituren aufgebaut worden und auf der Speisekarte standen neben der obligatorischen Bratwurst auch noch Berliner und Laugengebäck, beides war vom Betriebsfest, das die Firma Rippert mit ihren Angestellten und deren Familien am Tag zuvor gefeiert hatte, übrig geblieben.

Der Weg nach Hause konnte dann aber doch nicht mehr trockenen Fußes bewältigt werden. Das hatte leider zur Folge, dass viele Teilnehmer direkt nach Hause gefahren sind, anstatt den Tag bei Kaffee und Kuchen und einem gemütlichen Beisammensein im Haus Heuer ausklingen zu lassen.

 

Am 12. Oktober fand unsere Halbtagesfahrt zum Institut der Feuerwehr statt. Herr Kempker, der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständige Mitarbeiter, gab uns zuerst allgemeine Informationen zur Feuerwehr, wie viele Feuerwehrleute es in NRW gibt, wie hoch der Frauenanteil ist und welche Arten von Feuerwehren es überhaupt gibt? Jedes Bundesland hat eine Feuerwehrschule und die des Landes NRW liegt in Münster, zumindest der Hauptsitz. Die von uns besichtigte Übungshalle mit dem dazugehörigen Freigelände liegt genau zwischen Münster und Telgte. Getrennt durch die Zufahrtsstraße gehört ein Teil zu Münster, der andere zu Telgte.

In der Übungshalle sind verschiede Gebäude nachgebaut worden, vom Mehrfamilienhaus über Arztpraxen, Büroräumen und Laboratorien. Hier können die Ausbilder computergesteuert die verschiedensten Szenarien entstehen lassen und die angehenden Führungskräfte der Feuerwehr müssen in sekundenschnelle Entscheidungen treffen um Menschenleben zu retten. Gleichzeitig haben sie aber auch die Verantwortung für ihre Einsatzkräfte und müssen so handeln und entscheiden, dass keiner in unkontrollierbare Situationen gerät. Für uns als Besuchergruppe war es interessant zu sehen, wie sich die einzelnen Szenarien langsam aufbauten, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass niemand so eine Situation in der Realität erleben möchte, schon gar nicht dann, wenn er die Verantwortung für Menschenleben tragen muss. Alles in Allem war es eine interessante Führung, die allen Beteiligten mal wieder vor Augen geführt hat, was unsere Feuerwehrleute, - ob hauptberuflich oder freiwillig – für unser aller Wohlergehen leisten. Auf dem Nachhauseweg wurde dann noch ein Stop im Einenen Backhaus eingelegt, bevor es weiterging in Richtung Heimat.

 

Birgit Farwick

Schriftführerin